Posts mit dem Label Wollschaf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wollschaf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

30. Juni 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 27/2015

Achtest Du bei wildfremden Menschen auf Gestricktes und versuchst herauszufinden, ob die Sachen selbstgestrickt sind?
Hast Du jemanden schon mal darauf angesprochen? Und wenn ja, wie hat derjenige reagiert?

Hallo,

wenn jemand mit einem gestrickten Pulli oder etwas anderem an mir vorbei läuft, dann schaue ich schon genauer hin. In der Arbeit hab ich auch schonmal jemanden darauf angesprochen, aber nur wenn ich mir auch ganz sicher war, dass es selbstgestrickt ist. 

Ich finde, das kann man ganz gut erkennen, wenn man auf das Bündchen der Pullis schaut. Bei Stolas ist das schon schwerer zu sehen, aber meistens erkennt man es ganz gut an der Wolle. 

Bis jetzt hab ich nur positive Erfahrungen damit gemacht, wenn ich jemanden angesprochen habe. Schließlich sage ich ja nichts negatives, sondern bringe es positiv rüber und warum sollte jemand dann schlecht auf mein ansprechen reagieren.

Eure Martina

23. Juni 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 26/2015

Für die meisten ist Selbstgestricktes Alltagskleidung, in der Freizeit getragen oder -je nach Dresscode- auch auf der Arbeit.
Aber ab und zu findet man in Strickzeitschriften auch elegante, festliche Modelle und das eine oder andere gestrickte oder gehäkelte Brautkleid hat das Wollschaf auch schon gesehen.
Kannst Du Dir vorstellen, zu einem formellen oder festlichen Anlaß oder einfach nur Abends zum Ausgehen Stricksachen zu tragen?
Besitzt Du besonders schicke, elegante selbstgestrickte Sachen? Zeig mal!


Hallo,

für mich ist das meiste Selbstgestrickte Kleidung die ich gerne im Alltag trage. Ich habe aber ein paar Sachen, die kombiniert mit einer schönen Bluse auch zum Weggehen sehr gut geeignet sind. Für Festliche Anlässe habe ich auch ein paar schöne Ärmelschals gestrickt. Z.B. hab ich bei der Hochzeit meiner Freundin diesen Ärmelschal getragen, zur Konfirmation des kleinen Sohnes hab ich mir diese Jacke gestrickt und diese Jacke hab ich zur Konfirmation des Großen getragen. Ich hab auch noch einen Ärmelschal bei der Hochzeit einer anderen guten Freundin getragen, der ist aber noch in meinem alten Blog.

Grundsätzlich finde ich aber schöne gestrickte Sachen toll für festliche Anlässe. Auch ein Brautkleid könnte ich mir so vorstellen, wenn es filigran gearbeitet ist, bestimmt schön. Allerdings wäre mir die Arbeit daran zu viel.

Eure Martina
 

9. Juni 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 24/2015

Gibt es bestimmte Materialien, die Du überhaupt nicht leiden kannst und höchst ungern bzw. gar nicht verstrickst?
Wenn ja, welche und warum?
Hallo,
  oh ja, da gibt es schon ein paar Wollsorten die ich garnicht gerne verstricke. Ich beziehe mich dabei aber nur auf die Wollqualität, als auf die Herstellungsweise. Zu den Garnen z. B. Pomponwolle, Acrylwolle, Mohairwolle, Effektgarne im Allgemeinen.

Warum, ganz einfach: 

Diese Wolle mag ich einfach nicht, sie gefällt mir nicht und ich mag die nicht gerne anfassen. Bei den Polytierchen hab ich meistens das Problem, dass meine Hände schwitzig werden. Mohairwolle fusselt mir zu sehr, die letzte Jacke hatte zwar einen Mohairanteil, lies sich aber fast fusselfrei verstricken. Oft brauch ich dieses Material aber nicht. Nunja, Effektgarne zum Einen weil ich die auch nicht anfassen mag und zum anderen bin ich einfach kein Mensch der Glitzer und Schischi braucht. 

Am liebsten verstricke ich Baumwolle und trage die auch am Liebsten.

Eure Martina

2. Juni 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 23/2015

 Das Wollschaf fragt:

Nimmst Du Dein Strickzeug mit in den Urlaub?
Wenn ja, lieber kleine handliche Projekte oder ein großes Projekt?
Wo strickst Du? Auf der Fahrt, am Strand, im Hotel oder …?
Hast Du vielleicht schon mal an einem besonders exotischen Ort gestrickt?

Hallo,

 wenn wir in den Urlaub fahren kommt mein Strickzeug selbstverständlich mit. Ganz egal was ich gerade stricke, ob Pulli, Socken oder eine Jacke. Meistens stricke ich aber nur auf der Fahrt und im Hotel. Am Strand finde ich stricken eher unpraktisch, schon allein wegen den mit Sonnenmilch verschmierten Händen und dem Sand. 
An wirklich exotischen Orten hab ich noch nicht gestrickt, aber ich werde diesen Sommer mal versuchen einen exotischen Ort zu finden und dann lass ich mich von Herrn Strickkiste fotografieren und zeige euch das Bild, versprochen.

Eure Martina

5. Mai 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 19/2015

Eine gute Fee will Dir drei Wünsche erfüllen – egal was, die einzige Bedingung: Die Wünsche müssen etwas mit stricken/häkeln zu tun haben.

Was wünscht Du Dir?

Hallo,

das ist nicht leicht. Beim Laden der Seite vom Wollschaf hatte ich ein wenig Zeit darüber nachzudenken, ich hatte vorab schon auf dem Tablet gelesen. Mein Läppi ist einfach so langsam!

Zum Ersten würde ich mir wünschen, dass ich ein Strickstück schneller fertig bekomme, weil ich es unbedingt schnell tragen möchte. 

Zum Zweiten ist aber mein Wunsch möglichst lange mit einer schönen Wolle stricken zu können. 

So habe ich schon zwei Wünsche die sich kreuzen und nicht miteinander vereinbar sind. Denn mit schöner Wolle soll ja das Strickstück schnell fertig werden um es dann auch schnell trage zu können, aber wenn die Wolle so schön ist, möchte man doch auch viel Zeit zum Stricken damit verbringen. Eine verzwickte Lage!

Mein dritter Wunsch, wäre dann folglich immer nur schöne Wolle zu haben, damit ich viel Zeit mit schöner Wolle verbringen kann und die Strickstücke dürften dann auch schnell fertig sein.

Eure Martina
(die vielleich doch nochmal über ihre Wünsche nachdenken möchte ;-)

31. März 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 14/2015

Angenommen Du hättest die Möglichkeit, einen “Strickmenschen” Deiner Wahl persönlich zu treffen (egal, ob bereits verstorben oder noch lebendig).
Wen würdest Du wählen und warum?

 Hallo,

 ganz ehrlich, darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. Da gibt es auch niemanden den ich kennen lernen möchte. So wichtig sind mir bekannte Leute nicht, dass ich sie unbedingt treffen möchte. Ich könnte auch keinen Namen aus dem Stehgreif nennen. Ich finde es schon toll, wie sich die Leute manche Strickmuster ausdenken und dann auch Anleitungen dafür schreiben, aber so jemanden treffen? Nein. Wenn es sich zufällig ergeben würde, ja dann unterhalte ich mich auch mit demjenigen, aber für mich sind das auch nur Menschen wie du und ich.

Viel lieber treffe ich Strickkollegen mit denen ich mich austauschen kann und einfach so zusammen sitzen kann. Für mich gibt es keine Persönlichkeiten, jeder Stricker ist einzigartig und hat die Fähigkeit etwas schönes zu machen, ganz egal ob er nach Anleitung strickt oder es selbst entwirft. Das sind alles besondere Menschen, einen davon rauszupicken, nein das kann ich nicht und das will ich auch nicht.

Von mir bekommt ihr da also keine Antwort drauf, außer dass ich mich gerne mit Leuten treffe die mein Hobby mit mir teilen. Ich könnte euch auf die Frage, wenn man sie anders stellen würde z.B. nach einem Politiker oder Sänger oder sonst jemandem Berühmten auch nicht beantworten. Ich würde auch nicht in eine andere Zeitepoche reisen wollen, weil ich sehr gerne in dieser Zeit lebe. Ich war auch nie ein Teenager der sich nach einem bestimmten Popidol verzehrt hat. Die machen halt gute Musik und das finde ich toll, aber an der Bühne zu stehen und zu kreischen, nein das hab ich nie gebraucht. Ich finde es einfach nur toll, wenn jemand ein Talent hat und es zu nutzen weiß und anderen damit eine Freude machen kann. Aber diesen Menschen unbedingt kennen lernen, das brauche ich nicht.

Eure Martina

24. März 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 13/2015

“Ich stricke, also…”
Führe den Satz fort mit dem ersten Gedanken, der Dir dabei in den Sinn kommt.

Hallo,

ich stricke, also...

garnicht so einfach darauf eine Antwort zugeben. Mein erster Gedanke!

Mein Zweiter: Ich stricke, also übe ich mein Hobby aus, mache ich schöne Dinge die ich später anziehen kann oder auch verschenken kann. Sitze ich nicht einfach nur so vor dem Fernseher, tatenlos. Habe ich etwas zu tun, wenn ich auf etwas warten muss z.B. beim Arzt. 

Oder ganz einfach, ich stricke also bin ich nicht untätig.

Eure Martina

10. März 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 11/2015


Hast Du schon mal Dein Strickzeug oder ein gestricktes Teil irgendwo vergessen oder verloren?
Wenn ja, hast Du es wiederbekommen?

Hallo,

oh ja, verloren hab ich schon mal mein Strickzeug, aber wieder bekommen hab ich es nicht. Mein Bericht dazu hier nachzulesen. Das war eine wirklich ärgerliche Sache.

Eure Martina

4. März 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 10/2015


 Jede Masche in Reih’ und Glied oder einfach mal Fünfe gerade sein lassen – wie perfektionistisch bist Du bei Deinen Stricksachen?
Bist Du absolut penibel oder erlaubst Du Dir auch mal kleine Schlampigkeiten?

Hallo,

heute erst am Mittwoch, aber gestern war einfach zu viel los.

Die Frage ist gut, ich finde ja, das ich nicht so perfektionistisch bin, aber Herr Strickkiste und andere in meiner Verwandtschaft finden das schon. 

Gut, wenn ich einen Fehler im Gestrickten finde und der noch so weit zurück liegt, dann ribbel ich das wieder auf. Schließlich sehe ich den Fehler dann immer wieder. Das kann ich dann nicht lassen und Herr Strickkiste findet, dass das penibel ist und der Fehler doch garnicht auffallen würde, andere sehen den doch nicht. Ich sehe den aber dann schon immer wieder und das stört mich.

Bei Socken ist das ähnlich, ich zähle die Runden und jeder Socke hat gleich viel Runden, aber ob die Socken gleich gemustert sind, das ist mir "wurscht". Da kenne ich andere, die genau darauf achten das die Socken gleich aussehen. 

Insofern finde ich, dass ich nicht so absolut penibel bin. Das Gestrickte muss gut aussehen und wenn ein Fehler sich eingeschlichen hat, dann soll man den auch nicht auf den ersten Blick erkennen. Allerdings mag ich es auch nicht, wenn das Gestrickte ungleichmäßige Maschen aufweist, die sollen dann schon alle ziemlich gleich aussehen, so sieht das dann auch viel schöner aus.

Schließlich stricke ich ja nicht nur um des strickens Willen, sondern es soll auch tragbar sein und dazu gehört auch, dass es schön aussieht und auch nicht unbedingt immer gleich zu erkennen sein soll das es selbst gestrickt ist. Ich mag die überraschten Gesichter, wenn ich gefragt werde wo ich das tolle Teil gekauft habe und dann sagen kann "Das hab ich selbst gestrickt".

Eure Martina

24. Februar 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 9/2015

 Das Wollschaf fragt:

Hat sich Dein Strickgeschmack im Laufe der Jahre hinsichtlich der verwendeten Garne, der bevorzugten Projekte und/oder der Art der Modelle verändert?
Was hast Du früher ge- bzw. verstrickt, was strickst Du heute und worauf führst Du den Wandel -sofern es einen gibt- zurück?

Hallo,

ja, mein Geschmack hat sich da schon verändert, was aber auch daran liegt, das ich älter geworden bin. Wobei ich immer noch gerne auch ältere von mir gestrickte Pullis anziehe. Allerdings stricke ich die Art nicht mehr, weil mir die Pullis zu kurz sind. Mittlerweile stricke ich lieber längere Oberteile (die schmeicheln der Hüfte mehr). Früher hab ich auch viel mit Bündchen an Ärmeln und Taille gestrickt, dass mache ich garnicht mehr.

Was die Wolle angeht, ich stricke am liebsten Pullis in Baumwolle oder Merino und das war schon immer so. Mohairgarne oder Bändchengarne, eigentlich alle Effektgarne hab ich noch nie wirklich gerne verstrickt. Was garnicht geht sind reine Polygarne, die mag ich schon garnicht anfassen. Manchmal kommen aber auch Microfasergarne, die sind manchmal auch ganz schön und die schöne Lace Lux verstricke ich auch mal ganz gerne, wenn ich etwas besonderes für schöne Anlässe brauche. 

Der Wandel liegt meiner Meinung nach an der Zeit. Früher war die Mode einfach anders und das spiegelt sich auch beim Stricken wider. In den 80ern waren weitere Pullis in, heute strickt man doch mehr Figurbetonter. Es liegt auch viel am Alter, schließlich wird man nicht jünger und da ändert sich auch der Geschmack. Sowohl in Form als auch in Farbe. 

Außer bei Socken, da hab ich schon immer gerne mit bunter Wolle gestrickt, die auch gerne auffallen darf. Ich mag einfach keine langweiligen Socken und mir ist es egal ob die jemand anderem gefallen oder nicht. Ich muss sie gerne anziehen wollen.

Eure Martina

3. Februar 2015

Das Wollschaf fragt...

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 6/2015

Wie wichtig sind Dir beim Garnkauf Kriterien wie geprüfte Schadstofffreiheit, organisch, nachhaltige Herstellung, Fair Trade u.ä.?
Achtest Du auf entsprechende Gütesiegel?

Vielen Dank an Tichiro für die heutige Frage!

Hallo,
 

Asche auf mein Haupt, meistens achte ich nicht wirklich darauf, aber das werde ich ändern. Im letzten Jahr habe ich nicht wirklich Wolle gekauft, die Meiste habe ich geschenkt bekommen. Verstrickt hab ich im letzten Jahr auch nicht wirklich viel Wolle. Im Internet kaufe ich keine Wolle, sondern nur in den Wollgeschäften vor Ort. Da ist die Auswahl nicht so groß bei uns, wir haben einen Wolle Rödel und Lana Grossa Laden, dann ist da noch ein Stoffladen der auch Wolle verkauft und Kaufhof (Werbung über Werbung). Dort gibt es die einschlägigen Wollhersteller und die führen ihre eigenen Marken. Meist kaufe ich bei Rödel ein, weil mir die Wolle vom Preis Leistungsverhältnis gut gefällt, aber auf ein Siegel hab ich da noch nicht geachtet. 

Bei Sockenwolle bin ich mittlerweile schon wählerischer, hab ich mir doch im letzten Jahr Opalwolle gegönnt, dort gibt es ja die Schafpatenwolle und die ist super schön. Da hoffe ich, dass sie etwas fair gehandelt ist. Es steht zwar auch der Banderole "Vom Schäfer bis zum Konsument", aber eine wirklich gute Aussage ist das nicht. Da hoffe ich, dass die Tiere gut gehalten werden und auch ohne Schmerzen geschoren werden, aber wissen tu ich es nicht. 

Nachdem ich jetzt so drüber nachdenke, sollte man auch bei Wolle mehr darauf achten, dass die Wolle aus guter Herstellung kommt und die Tiere nicht zu sehr leiden müssen, beim Scheren. Beim Essen achte ich schon mehr darauf, dass ich mehr Fair Trade Produkte kaufe, das sollte auch bei Wolle möglich sein. Aber wirklich aufgefallen sind mir Siegel bei Wolle noch nicht. Da werde ich doch mal beim nächsten Mal mehr drauf achten, auch wenn ich momentan keine Wolle brauche. Außer Sockenwolle, die kann Frau immer gebrauchen.

Eure Martina
 

27. Januar 2015

Das Wollschaf fragt

Die verstrickte Dienstagsfrage Woche 5/2015

Das Wollschaf ist aus dem Winterschlaf wieder erwacht und streckt vorsichtig das neugierige Näschen aus dem warmen kuscheligen Stall.
Brrrr,  immer noch Winter…  Zum Glück ist es warm angezogen und spürt die Kälte kaum.
Aber wie ist das bei Euch?
Habt Ihr genau jetzt, in dem Augenblick, da Ihr diese Frage lest, etwas Selbstgestricktes an? Wenn ja, was? Und vielleicht könnt Ihr ja ein Foto machen?
Vielen Dank an Angela für die heutige Frage
 
Hallo,
 
in diesem Jahr hab ich mir auch vorgenommen wieder regelmäßig beim Wollschaf zu antworten. 
Diese Frage ist leicht und schnell zu beantworten. Gerade habe ich einen Pulli an der selbstgestrickt ist, den habe ich fast immer an, wenn ich vom Gassi gehen komme und dann sind natürlich im Winter immer! selbstgestrickte Socken an meinen Füßen. 
 
Eure Martina

21. Januar 2014

Die verstrickte Dienstagsfrage 4/2014

 Das Wollschaf fragt:

"Erzähl doch mal"- bekannt aus diesen Journalbüchern, die es so gibt, und die man werdenden Eltern/Großeltern so schenkt, damit die für ein Neugeborenes Erinnerungen aufschreiben, die es dann später lesen kann.
Wie seid Ihr zum Stricken gekommen? Was war Auslöser?
Gab es einen Anlaß oder hat Euch ein lieber Mensch infiziert?
Vielen Dank an Daniela für die heutige Frage!

Hallo,

ja, wie bin ich zum stricken gekommen?
 Angefangen hat es bei mir schon in der Kindheit. Ich erinnere mich, das wir in der 2.Klasse eine Puppe stricken sollten. Allerdings fiel mir das total schwer und das Meiste hat meine Mutter gestrickt. Spaß hat es mir da noch nicht wirklich gemacht, war ja auch nicht ideal zu Beginn. Irgendwann, als ich dann älter war, wollte ich unbedingt einen Pulli für mich stricken. Hab ich doch meine Oma und auch meine Mama immer wieder gesehen wie sie tolle Sachen gestrickt haben, vor allem meine Oma! Sie war ein richtiges Allroundtalent!
Zuerst sah das gestrickte nicht besonders schön aus und meine Mama zwang mich dazu alles wieder aufzutrennen. Nur wenn ich gleichmäßig stricke, dürfte ich weiter machen. Gesagt getan, dann hab ich mich angestrengt und es ist ein, für damalige Zeiten, toller Pulli geworden. Danach hatte mich dann das Strickfieber gepackt und lies mich lange nicht mehr los. Erst als ich anfing zu arbeiten, gab es eine Durststrecke, die aber nicht lange wären sollte. Seit über 20 Jahren stricke ich nun schon ständig, mal mehr mal weniger, aber ich habe immer was liegen und es wird auch immer etwas fertig. Insgesamt sind das jetzt fast 40 Jahre aktive Strickzeit und nicht nur das, wie ihr hier im Blog sehen könnt, bin auch ich vielseitig ausgerichtet. Mir macht es einfach Spaß viele Dinge selbst herzustellen und nicht zu kaufen. Ich mag es einfach gerne, wenn ich Unikate habe. 

Eure Martina 

 

7. Januar 2014

Die verstrickte Dienstagsfrage 2/2014

 Das Wollschaf fragt

Habt ihr Neujahres-Rituale? Im Allgemeinen? Und bezogen auf Euer wolliges Hobby?
Aufräum-Entrümpelungsaktionen, erstellt Ihr Listen, welche Projekte es im kommenden Jahr sein sollen?
Oder lasst ihr das spontan kommen, weil man eh schon so viel verplant in seinem Alltag?
Vielen Dank an Daniela für die heutige Frage!

Hallo,

da kann ich nur ganz kurz antworten. Ich plane nicht was ich stricke, ich nehme mir nichts vor, keine Aufräumarbeiten, keine Listen. Es kommt wie es kommt und es wird gestrickt, wonach mir gerade ist. Erst Mitte des Jahres überlege ich mir was ich verschenken möchte zu Weihnachten und das wird dann Stück für Stück umgesetzt.

Eure Martina

26. November 2013

Das Wollschaf fragt

Die verstrickte Dienstagsfrage 48/2013

Strickst oder häkelst du auch in der Öffentlichkeit (also in Cafés, Bus und Bahn, Büchereien, in der Uni, am Arbeitsplatz etc.) ? Wenn ja, welche Erfahrungen hast du damit gemacht und wie reagiert die Umwelt darauf? Wurdest du schon angesprochen und was haben sie gesagt?
Vielen Dank an Katharina für die heutige Frage!

Hallo,

endlich mal wieder eine Frage, die ich beantworten kann.

Ich stricke fast überall, wenn ich beim Handball warten muss bis das Spiel beginnt, wenn ich beim Arzt sitze und warte bis ich dran bin, wenn ich mit dem Auto als Beifahrer unterwegs bin sowieso, wenn wir mit dem Zug zur Oma fahren auch und auch im Cafe, aber dort nur wenn es mein Sitznachbar auch mag, dass ich stricke.Zur Uni gehe ich nicht und in der Arbeit darf ich nicht.

Meine Erfahrungen waren bis jetzt nur positiv. Einige Fragen mich auch was das wird oder fragen auch mal um Rat. Viele schauen aber nur etwas komisch, aber das stört mich nicht.  Blöde Sprüche habe ich bis jetzt noch nicht bekommen, würden mich aber auch nicht weiter stören. Meist wäge ich aber ab, ob es gerade passt, wenn ich mein Strickzeug raushole. 

Eure Martina
 

4. Juni 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 23/2013

Aus dem Archiv vom 11.12.2007:
Hast du ein "Geheimrezept" für deine Socken – falls du Socken strickst ? Und wenn ja wie lautet es ? Es gibt ja viele Anleitungen für Socken und mindestens genauso viele verschiedene Füße, breite, schmale, hoher Spann, dicke Waden usw. Mich würde interessieren wie du den verschiedenen Anforderungen gerecht wirst!
Vielen Dank an Bianca für die heutige Frage!

Hallo,

Ein "Geheimrezept" habe ich nicht. Für mich und auch die meisten meiner Freunde stricke ich mit 60 Maschen. Bis jetzt haben die immer gepasst. Früher hab ich die Käppchenferse gestrickt, aber die hat sich bei mir am Fuß immer gedreht und seit ein paar Jahren (Internet sei Dank) stricke ich die Bumerangferse. Die sitzt bei mir am Besten. Ich habe aber auch schon viele andere Fersen gestrickt, schon allein durch meine Teilnahme im letzten Jahr am "12 Socken Projekt" bei Ravelry. 
Was ich allerdings bei mir mache, ich stricke die Socken nicht so hoch, weil ich sehr dicke Waden habe aber dafür wieder dünnere Fesseln und die Socken sowieso runter rutschen würden. 

Eure Martina

30. April 2013

Wollschaffrage

Die verstrickte Dienstagsfrage 18/2013

30 Apr Ich habe mal wieder eine verstrickte Frage, bei der ihr mir vielleicht helfen könnt. Ich habe nun schon ein paar Socken gestrickt und merke, dass sie sich bei mir, wenn ich sie als Hausschuhe trage, schnell an der Sohle abnutzen und dort Löcher entstehen. Stopfen kann ich nicht so gut, die nächsten Socken sollen daher an der Sohle verstärkt werden. Am liebsten würde ich die Sohle einfach mit doppeltem Faden stricken. Da die Verstärkung aber nur an der Sohle sein soll, liegt der zweite Faden ja dann aber bei in Runden gestrickte Socken auf der falschen Seite. Das scheint also keine Option zu sein. Habt ihr Ideen wie ich die Sohle verstärken kann?
Vielen Dank an Poppy für die heutige Frage!

Hallo,

diese Woche bin ich auch mal wieder dabei.

Da hätte ich einen Vorschlag für dich, strick dir doch Biesensocken, die hab ich mir auch schon gestrickt und sind auch super bequem. Schau mal hier ist eine tolle Anleitung dafür.

Viel Spaß beim nacharbeiten, scheue dich nicht vor der Arbeit, die sind wirklich super!

Eure Martina

19. Februar 2013

Das Wollschaf fragt...

Die verstrickte Dienstagsfrage 8/2013

Irgendwann haben alle einmal das Stricken freiwillig oder durch einen Bildungsplan verordnet gelernt.
Erinnert ihr euch noch, wie das war?
Was machte euch die meisten Probleme?
Wann fing es an, euch richtig zu packen?
Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!

Hallo,

ja, wann hab ich angefangen mit stricken? Ich weiß noch sehr gut, dass wir in der zweiten Klasse damit angefangen haben. Wir mussten ( und das meine ich so!) einen Clown stricken. 
Das klappte bei mir so garnicht. Ich kann mich noch gut erinnern, dass meine Mutter immer wieder zu hause mein gestricktes von der Schule wieder aufgeribbelt hat und dann für mich gestrickt hat, damit es gut ausgesehen hat. Welche Note ich bekommen habe, weiß ich nicht mehr. Fertig geworden ist der Clown, glaube ich, schon. Aber gepackt hat es mich da noch nicht. Erst ein wenig später wollte ich wieder stricken was wohl daran lag, dass meine Mutter, meine Oma, meine Schwester und auch meine Cousine gestrickt haben und es allgegenwärtig war. Allerdings kann ich nicht mehr sagen, wie alt ich da war. Ich weiß aber, dass ich schon länger gehäkelt habe und immer für meine Barbiepuppen Kleider gehäkelt habe.

 Ich hab so lange in meine Mutter reingeredet, bis sie mir Wolle gekauft hat. Es war pinke und rosa Wolle für einen Pullover. Der wurde in einem Stück gestrickt, war damals so Mode. Als ich schon die ganzen Maschen für Ärmel und Vorderteil auf der Nadel hatte, viel meiner Mutter auf, dass ich sehr ungleichmäßig gestrickt hatte und lies mich wieder alles gestrickte auftrennen. Meine erste Begegnung mit dem Ribbelmonster, die ich auch selbst ausbügeln musste. 
Sie hat mir die Auflage gemacht, dass ich gleichmäßig stricken müsse, sonst würde sie mir nie wieder Wolle kaufen. Der Pulli ist auch fertig geworden und sah super aus. Schade das ich ihn mir nicht aufgehoben habe. 
Ab da gab es kein Halten mehr und seitdem stricke ich mal mehr, mal weniger. 

Das ist meine Geschichte darüber, wie es bei mir angefangen hat mit stricken. 

Eure Martina

5. Februar 2013

Das Wollschaf fragt...

Die verstrickte Dienstagsfrage 6/2013

Angeregt von den aktuellen Beiträgen auf Tichiros Blog über explodierende Preise  von vergriffenen Strickbüchern oder alten Rowan-Heften würde mich mal interessieren:

Wieviel seid Ihr bereit, für ein vergriffenes Heft oder Buch zu bezahlen – wo liegt eure Schmerzgrenze?
Meine teuerste Anschaffung in diesem Bereich war vor einigen Jahren Tudor Roses von  Alice Starmore mit 130 Euro, die Schmerzgrenze wäre 150 Euro gewesen.
Vielen Dank an Anyana für die heutige Frage!

Hallo,

meine Schmerzgrenze liegt da viel niedriger und wenn ich viel niedriger schreibe, meine ich null Euro. Ich bin nicht so der Strickbuch Käufer. Ich habe nur ein paar Bücher in der Art zu hause und die habe ich zum regulären Preis erstanden. Wenn sie vergriffen sind, hab ich halt Pech gehabt! Dann brauch ich das Buch auch nicht. Da bin ich eher pragmatisch veranlagt. Generell bin ich eh nicht so der Büchersammler, der nur ein Buch braucht, weil es gerade "hipp" ist. Die meisten Sachen stricke ich eh nach eigener Idee und wenn nach Anleitung nur dann, wenn mir ein Stück wirklich besonders gut gefällt. 

Eure Martina

So und jetzt begrüße ich noch ganz herzlich Sonny bei mir.
 

29. Januar 2013

Das Wollschaf fragt...

Die verstrickte Dienstagsfrage 5/2013

Mir brennt aus aktuellem Anlass (Sehnenscheidenentzündung)  :(   eine Frage auf den Nägeln. Was macht eine süchtige Strickerin, wenn sie aus irgendwelchen, z.B. gesundheitlichen Gründen nicht stricken darf?
Vielen Dank an Anja für die heutige Frage!


Hallo,

die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ja, was macht Frau, wenn der Fall eintritt. Zuerst würde ich mich bestimmt daran halten, möchte ja irgendwann wieder stricken können ohne das was weh tut. Wenn aber der Schmerz nicht mehr so groß ist, dann ist die Versuchung natürlich groß wieder anzufangen und das fällt es mir schon schwer zu sagen, ob oder ob nicht. Das kommt wirklich auf die Situation an und deswegen würde ich nicht meine Hand ins Feuer legen und sagen, ich stricke nicht. Ich weiß nicht, ob die Sucht nicht doch größer wäre als der Schmerz. 
Doch erstmal würde ich schon versuchen mich an das Verbot zu halten.

Eure

Martina,

die sich nicht leicht getan hat mit dieser Antwort.